Hallo Herr Thomé,
als erstes möchten wir uns ganz herzlich für die reibungslose Abwicklung der Anmietung des H2 in gelb bedanken, auch für die tolle Einweisung. Es war ein unbeschreiblich tolles Gefühl in diesen Koloss einzusteigen. Und dann noch der Sound beim Losfahren. Für die 48 Stunden, in denen wir stolze Besitzer eines H2, und dann auch noch in gelb, waren hatten wir ein Glücksgefühl pur. Um das tolle Gefährt richtig auszunutzen und auch ein wenig Aufsehen zu erregen, fuhren wir am 03. Mai 2010 von München über den Starnberger und den Ammersee ins Allgäu und weiter nach Reutte in Tirol bis nach Lermoos. Welch aufregendes Erlebnis und wie so manch einer erstaunt schaut und sich dann auch noch mehrfach umdreht, weil er seinen Augen nicht trauen will. Besonders lustig war es z. B. als ein Bauarbeiter beim Säubern der Straße vor lauter Staunen seinen Besen fallen lassen hat oder in Österreich die zwei Polizisten an der Laserpistole, denen der Mund runtergeklappt ist. Im Hotel in Lermoos waren wir dann in kürzester Zeit bekannt wie bunte Hunde – das sind die mit dem Hummer da draußen vor der Tür. Als wir dann am nächsten Tag wieder in unser Traumauto eingestiegen sind, war das ein geniales Gefühl. Wir haben unsere Tour ins Allgäu bis nach Ravensburg fortgesetzt. Spannend war es dann noch mal als uns unser Navi plötzlich mitten durch die Fußgängerzone von Ravensburg geführt hat – herrje war das teilweise brenzlig eng – aber mit diesem äußerlich so wuchtig wirkenden Gefährt kann man erstaunlich leicht lenken und der Wenderadius ist superklein. Als wir dann aus Ravensburg raus waren und dann weiter über kleine Ortschaften nach Bad Hindelang und weiter Richtung Jochpass gefahren sind, wurde es noch mal richtig spannend. Rauf in vielen Kurven und Kehren und danach das ganze noch mal auf der anderen Seite wieder runter. Für den Hummer kein Problem – nur die Beifahrerin war etwas schreckhaft. Nach der bestandenen Berg- und Talfahrt ging es dann langsam auf den Heimweg über den Plansee mitten durch ein Waldgebiet und dann zu uns nach Hause, wo wir noch mal unsere Nachbarschaft auf uns aufmerksam gemacht hatten. Am Mittwoch früh haben wir dann schweren, sehr schweren Herzens den Hummer wieder abgeliefert – nach Sage und Schreibe 844 gefahrenen Hummerkilometern. Dies sollte jeder einmal erlebt haben – einfach traumhaft – und es ist verdammt schwer dieses Teil wieder dem Vermieter zu überlassen. Probiert es aus – Ihr werdet es nicht bereuen – und definitive Ansteckungsgefahr wieder so etwas zu erleben.
Viele Grüße aus Schechen
Vom Fahrer Jürgen und der Beifahrerin Conny
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